Gute Energie beginnt mit Verantwortung.

Ihr freiwilliger Beitrag für zertifizierte Klimaschutzprojekte.

Haben Sie sich bereits Gedanken gemacht, wie Sie mit Ihrer Ölheizungsanlage auf die Energiewende reagieren möchten? Oder welche Möglichkeiten Sie haben, mit Ihrem Pkw mit Verbrennungsmotor zusätzlich einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten?

Die passende Lösung sieht nicht für jeden gleich aus. Daher haben wir uns damit beschäftigt, wie wir Sie bestmöglich unterstützen können.
Denn wir wissen: Technische Alternativen sind nicht immer sinnvoll, praktikabel oder wirtschaftlich – und bestehende Systeme lassen sich nicht beliebig ersetzen. Moderne Technik hat oftmals ihren Preis und ist mit Kosten sowie Modernisierungsmaßnahmen verbunden. Auch der Alltag mit E-Fahrzeug oder Fahrrad lässt sich nicht bei jedem problemlos realisieren.

Manche Emissionen lassen sich (noch) nicht vermeiden – gemeinsam können wir jedoch einen Beitrag leisten.
Mit unserem freiwilligen Klimaschutzbeitrag bieten wir Ihnen deshalb eine einfache Möglichkeit, zusätzlich zertifizierte Klimaschutzprojekte zu unterstützen.

Mit nur 1,5 Cent brutto pro getanktem Liter Kraft- oder Brennstoff unterstützen Sie die Finanzierung zertifizierter Klimaschutzprojekte.
Durch Ihre freiwillige Unterstützung können wirkungsvolle Projekte realisiert werden, die sich für das Klima positiv einsetzen. Der Beitrag orientiert sich hierbei an Ihrer getankten Kraftstoff- oder Brennstoffmenge.

Ohne Mehraufwand, jedoch mit großer Wirkung.

Der Klimaschutzbeitrag verändert oder reduziert die mit dem bezogenen Energieprodukt verbunden Treibhausgasemissionen nicht. Die Unterstützung erfolgt außerhalb der Wertschöpfungskette des jeweiligen Produkts.

Wie funktioniert der freiwillige Klimaschutzbeitrag?

Unsere aktuellen Klimaschutzprojekte, die Sie mit Ihrem Beitrag unterstützen:

Windkraft in Indien

Vorteile für Klima und Wirtschaft durch Windenergie

Das indische Stromnetz ist in hohem Maße von Strom abhängig, der in Kraftwerken mithilfe von kohlenstoffintensiven fossilen Brennstoffen erzeugt wird. Mit diesem Projekt soll dieser emissionsintensive Strom durch saubere Windenergie ersetzt werden. Das Projekt umfasst 136 Windturbinen mit einer Gesamtkapazität von 301,4 MW, die im Distrikt Kutch in Gujarat, Indien, stehen.

Das Projekt hat nicht nur erhebliche positive Auswirkungen auf das Klima, da es jährlich etwa 978.390 Tonnen CO2-Emissionen einspart.
Es verbessert auch die wirtschaftliche Situation der Region: Es schafft lokale Arbeitsplätze, zieht zusätzliche Investitionen in das Gebiet, verbessert die lokale Infrastruktur und erhöht die Stabilität eines unzuverlässigen regionalen Stromnetzes. Darüber hinaus zeigt die erfolgreiche Umsetzung dieses Projekts das Potential von Windenergie und inspiriert damit die Einrichtung ähnlicher Projekte in der Zukunft.

Zertifikat Gold Standard VER (GS VER)
gesparte Emissionen pro Jahr (Tonnen CO₂e) 978.399
TechnologieWindenergie
RegionGujarat, Indien
Validiert und verifiziert durch4K Earth Sciences Private Limited

Beitrag zu den UN-Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs):

SDG 7 · Bezahlbare und Saubere Energie
Die Windturbinen erzeugen jährlich rund 1.046.865 MWh saubere Energie, die in das nationale indische Stromnetz eingespeist wird.

SDG 8 · Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum
Bislang hat das Projekt 60 Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung geschaffen. Es fanden sieben Schulungen zu Themen wie elektrische Sicherheit statt.

SDG 13 · Maßnahmen zum Klimaschutz
Das Projekt spart jährlich in etwa 978.390 Tonnen CO2-Emissionen ein.

Wie Windenergie zum Klimaschutz beiträgt

Windkraftanlagen nutzen die Kraft des Windes, um Energie zu generieren. Dabei wandelt ein Generator im Inneren der Windkraftanlage kinetische Energie in elektrische Energie um. Da in vielen Gebieten weltweit Energie immer noch hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen erzeugt wird, kann saubere Windenergie einen Teil dieser fossilen, emissionsintensiven Energie ersetzen und nachweislich CO2-Emissionen einsparen. Der nachhaltig generierte Strom der Windkraftprojekte wird in ein regionales Stromnetz eingespeist, wodurch die Energieversorgung diverser wird. Die Energiesicherheit in Regionen, die oft von Stromknappheit und Stromausfällen betroffen sind, wird somit verbessert.
Häufig schaffen die Projekte verschiedene Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung und die Flächen können zusätzlich für weitere Aktivitäten, wie Landwirtschaft, genutzt werden. Windkraftprojekte leisten einen wichtigen Beitrag zur sauberen Energieversorgung weltweit und tragen zu einer nachhaltigen Entwicklung im Sinne der UN Sustainable Development Goals (SDGs) bei.

Gut zu wissen:

Freiwillig.

Die Teilnahme am Klimaschutzbeitrag ist freiwillig und kann jederzeit beendet werden.

Transparent.

Wir informieren Sie offen und verständlich über die Projekte und Verwendung Ihres Beitrags.

Gemeinsam.

Mit Ihrem Beitrag unterstützen Sie weltweite Klimaschutzprojekte – zusätzlich zu gesetzlich geforderten Maßnahmen.

Nicht alle mit dem Energieverbrauch verbundenen Emissionen lassen sich heute vermeiden. Es fehlt an geeignete Alternativen und auch eine technische Umstellung ist nicht immer unmittelbar möglich oder wirtschaftlich umsetzbar.

Mit dem freiwilligen Klimaschutzbeitrag bieten wir Ihnen deshalb eine einfache Möglichkeit, direkt über Ihren Energiekauf zusätzlich Klimaschutzprojekte zu unterstützen. Bereits mit einem kleinen zusätzlichen Betrag je bezogener Einheit können Sie sich beteiligen – die Berechnung sowie den Erwerb und die Stilllegung der entsprechenden Emissionsgutschriften übernehmen wir für Sie. So können Sie sich ohne zusätzlichen organisatorischen Aufwand an der Finanzierung von Klimaschutzmaßnahmen beteiligen.

Die Berechnung erfolgt auf Grundlage Ihrer bei Südwestenergie bezogenen Produktmenge. Hierfür legen wir die jeweils gültigen Emissionsfaktoren zugrunde, die angeben, welche CO₂-Emissionen bei der Verbrennung eines Liters bzw. Kilogramms des jeweiligen Energieprodukts entstehen.

Berücksichtigt werden dabei ausschließlich die direkten CO₂-Emissionen aus der Verbrennung. Emissionen aus Herstellung, Transport oder anderen vor- und nachgelagerten Prozessen sind nicht Bestandteil dieser Berechnung.

Auf dieser Basis ermitteln wir die entsprechende CO₂-Menge. Für diese Menge erwerben wir Emissionsgutschriften aus zertifizierten Klimaschutzprojekten und legen diese anschließend still.

So entsteht eine einheitliche, mengenbezogene und nachvollziehbare Berechnungsmethode.

Im Folgejahr erhalten Sie von uns einen persönlichen Nachweis über die für Ihre Bezugsmenge ermittelte und stillgelegte Menge an Emissionsgutschriften. So können Sie transparent nachvollziehen, welche Menge im Rahmen Ihres freiwilligen Klimaschutzbeitrags berücksichtigt und stillgelegt wurde.

Nein. Die Berechnung anhand der produktbezogenen Emissionsfaktoren dient dazu, die Menge der zu erwerbenden und stillzulegenden Emissionsgutschriften zu bestimmen.

Die mit Herstellung und Nutzung des bezogenen Energieprodukts verbundenen Treibhausgasemissionen werden dadurch nicht verändert oder reduziert. Die Klimaschutzprojekte finden außerhalb der Wertschöpfungskette des jeweiligen Produkts statt.

Der Klimaschutzbeitrag stellt deshalb keine Umwelteigenschaft des gekauften Heizöls, Kraftstoffs oder eines anderen Energieprodukts dar.

Der Klimawandel ist eine globale Herausforderung. Für die Wirkung von Treibhausgasen in der Atmosphäre ist grundsätzlich nicht entscheidend, an welchem Ort sie ausgestoßen oder Emissionen vermieden werden. Klimaschutzmaßnahmen können deshalb auch dort unterstützt werden, wo sich Treibhausgasemissionen durch geeignete Projekte wirksam reduzieren oder vermeiden lassen.

Viele zertifizierte Klimaschutzprojekte werden in Ländern umgesetzt, in denen beispielsweise durch neue Technologien, erneuerbare Energien oder den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Ökosysteme zusätzliche Möglichkeiten zur Emissionsminderung bestehen. Emissionsgutschriften machen die nach den jeweiligen Projektstandards ermittelten und nachgewiesenen Emissionsminderungen oder -bindungen messbar und handelbar.

Je nach Projekt können darüber hinaus weitere positive Effekte vor Ort entstehen, beispielsweise durch Arbeitsplätze, Infrastruktur, Bildung oder einen verbesserten Zugang zu Energie und Ressourcen. Welche zusätzlichen Wirkungen tatsächlich erzielt werden, hängt vom jeweiligen Projekt ab und wird in unserer Projektbeschreibung transparent dargestellt.

Alle Projekte, welche die Südwestenergie unterstützt, werden nach speziellen Standards, wie dem Gold Standard zertifiziert. Unabhängige Prüfer, wie der TÜV Nord, überwachen diese zusätzlich. Somit kann sichergestellt werden, dass:

  • alle wichtigen Qualitätskriterien eingehalten werden,
  • neue Projekte durch die Finanzierung umgesetzt werden,
  • die lokale Bevölkerung in die Entscheidungsprozesse mit einbezogen wird.

Aus dem letzten Aspekt resultieren weitere Vorteile: Es werden somit nicht nur CO2-Emissionen eingespart, sondern es wird auch ein sozialer und wirtschaftlicher Beitrag in benachteiligten Ländern geleistet. Denn durch die finanzielle Unterstützung mittels Klimaschutzzertifikate wird Schwellen- und Entwicklungsländern der Zugang zu sauberen Technologien ermöglicht und die Wirtschaft vor Ort nachhaltiger ausgerichtet.

Auch wir erfassen regelmäßig die Treibhausgasemissionen des eigenen Unternehmens. Unser vorrangiges Ziel ist es, diese Emissionen innerhalb unseres eigenen Einflussbereichs kontinuierlich zu reduzieren.

Für verbleibende Emissionen verfolgen wir einen regionalen Klimaschutzansatz: Wir bewerten die ermittelten Emissionen anhand aktueller Marktpreise für Emissionsgutschriften und investieren den daraus resultierenden Betrag in ausgewählte regionale Klimaschutzmaßnahmen.

Bei unserem freiwilligen Klimaschutzbeitrag für Kunden verfolgen wir dagegen bewusst eine andere Methodik. Hier steht eine standardisierte und mengenbezogene Berechnung im Vordergrund: Auf Basis der bezogenen Produktmenge und aktueller Emissionsfaktoren wird eine entsprechende Menge an Emissionsgutschriften ermittelt, erworben und stillgelegt.